nulla dies sine linea | ich schreibe also summend

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Moment, wo ist nur meine Agenda, mmh, haben Sie Zeit für einen Kafi?

Sie können ja jederzeit wieder weg, zum Notausgang hinaus, oder um ein Fenster zu schliessen, etc. En attendant können Sie auch gern noch eine Weile im Schreibgarten herum klicken…

Einwürfe und Kopfbälle

Einwürfe und Kopfbälle

Posted by: on Sep. 28, 2026 | No Comments

Die Anthologie „Einwürfe und Kopfbälle“ mit 36 Fussballgeschichten zur Literatur-Nati ist endlich erschienen. Gerne empfehle ich die Sammlung von Geschichten rund um das runde Leder zum Kauf und zur Lektüre. Mein Dank geht an die Herausgeber Pino Dietiker, Regula Wenger, Bänz Friedli und Andri Perl. Die Viererkette hat das ganze Projekt eingefädelt und begleitet. Ich durfte mein Verhältnis zum Fussball in einem Text klären: Unter dem Titel „Von Einsen und Zweiern“ handelt meine Geschichte von Zahlendrehern, vom FCL und vom Restaurant Kreuzberg in Dagmersellen.
Die Festschrift ist im Knapp Verlag erschienen. Erhältlich ist das Buch im Buchhandel, der es zu den jubelnden Leuten auf den Rängen bringt. Schnapp dir eins!

Baustellen verzieren oder Schilder jagen

Baustellen verzieren oder Schilder jagen

Posted by: on Sep. 7, 2026 | No Comments

In meinen wildesten Träumen bin ich ja „Ethnograf“ und betreibe vollberuflich, was ich einst in Lausanne studiert habe: Ethnologie. Ich widme mich also dem Studium der Leute in der Stadt. Nun gab es 1998, als ich mein Meisterstudium in der Waadt abschloss, zwar schon E-Mails, aber noch nicht so viele Social-Mediakanäle wie heute. Es gab auch schon Harald Nägeli, den „Sprayer von Zürich„, aber noch nicht jene künstlerisch tätige Person, die derzeit in und um „Zureich“ Baustellenschilder verziert. Meine Sammlung von Fotos davon ist auf ein Dutzend angewachsen, allesamt Einzelstücke. Bestimmt gibt es mehr davon. Wer hilft mir suchen und finden? Mailt mir eure Fotos oder postet sie!

Der Ausreisser

Der Ausreisser

Posted by: on Sep. 4, 2026 | No Comments

Bei meiner jüngsten Geschichte für das Rennvelomagazin «Gruppetto» gab es Momente, wo ich mich verloren und verirrt hatte. Nun ist sie aber im Heft, die sagenhafte Story des Flüchtlings Alain Kitoko aus Kinshasa, dem das Velofahren mehr als einmal das Leben gerettet hat. Er war in seiner Jugend Radmeister im Kongo und kam vor mehr als 20 Jahren als Flüchtling in die Schweiz. Kitoko lebt in Ettiswil im Kanton Luzern, arbeitet als Bauarbeiter und sucht sein Glück pedalierend. Die Arbeit war eine Co-Produktion mit Pascal Ritter; die Fotos im Heft sind von Stephen Nthusi. Zu lesen ist die aussergewöhnliche Migrations- und Fluchtgeschichte im aktuellen Gruppetto, das ich zum Abo empfehle. Un grand merci à tous – et au vélo!